Parodontitis-Behandlung in Stade – gesundes Zahnfleisch erhalten
Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie entwickelt sich häufig langsam und lange Zeit ohne starke Schmerzen. Unbehandelt kann sie dazu führen, dass Zahnfleisch und Kieferknochen zurückgehen und Zähne ihren Halt verlieren. In unserer Zahnarztpraxis in Stade arbeiten Zahnärztinnen, Dentalhygienikerin und Prophylaxeteam eng zusammen, um Parodontitis früh zu erkennen, systematisch zu behandeln und langfristig zu kontrollieren.
Gingivitis und Parodontitis – was ist der Unterschied?
Eine oberflächliche Zahnfleischentzündung wird als Gingivitis bezeichnet. Typische Zeichen sind Rötung, Schwellung und Zahnfleischbluten. Eine Parodontitis betrifft dagegen den tiefer liegenden Zahnhalteapparat. Dabei können Zahnfleischtaschen entstehen und stützender Knochen verloren gehen. Eine Gingivitis ist also nicht automatisch eine Parodontitis – sie sollte dennoch ernst genommen und behandelt werden.
Mögliche Anzeichen einer Parodontitis
- wiederkehrendes Zahnfleischbluten
- Mundgeruch
- zurückgehendes Zahnfleisch oder länger wirkende Zähne
- empfindliche Zahnhälse
- Veränderungen der Zahnstellung
- Lockerung von Zähnen
- tiefe Zahnfleischtaschen, die bei der Untersuchung auffallen
Da Parodontitis auch ohne deutlich spürbare Beschwerden fortschreiten kann, sind regelmäßige Kontrollen besonders wichtig.
Diagnostik und Früherkennung
Ein wichtiges Instrument zur Früherkennung ist der Parodontale Screening Index (PSI). Bei Verdacht auf eine behandlungsbedürftige Parodontitis folgen je nach Befund eine ausführlichere Messung der Zahnfleischtaschen, die Dokumentation weiterer klinischer Parameter und gegebenenfalls Röntgenaufnahmen.
So wird Parodontitis behandelt
- Aufklärung und Mundhygiene
Eine erfolgreiche Therapie beginnt mit verständlicher Information und einer individuell passenden häuslichen Zahnpflege. Besonders die Reinigung der Zahnzwischenräume ist wichtig. - Reinigung der Wurzeloberflächen
Bei der eigentlichen antiinfektiösen Therapie werden bakterielle Beläge und harte Ablagerungen an den betroffenen Wurzeloberflächen sorgfältig entfernt. Je nach Befund erfolgt die Behandlung unter lokaler Betäubung. - Befundkontrolle
Nach der aktiven Behandlungsphase wird kontrolliert, wie Zahnfleisch und Zahnhalteapparat auf die Therapie reagieren und ob weitere Maßnahmen notwendig sind. - Unterstützende Parodontitistherapie (UPT)
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Deshalb ist die regelmäßige Nachsorge ein zentraler Teil des Behandlungserfolgs. In der UPT werden Mundhygiene, Entzündungszeichen und Taschentiefen kontrolliert und gefährdete Bereiche gezielt gereinigt. Die Abstände richten sich nach dem individuellen Risiko.
Welche Risikofaktoren spielen eine Rolle?
Neben bakteriellen Belägen können unter anderem Rauchen und ein schlecht eingestellter Diabetes den Verlauf einer Parodontitis ungünstig beeinflussen. Deshalb gehört eine individuelle Risikoaufklärung zu einer modernen Behandlung.
Was übernimmt die Krankenkasse?
Für gesetzlich Versicherte ist die systematische Parodontitisbehandlung bei entsprechender Diagnose Bestandteil der vertragszahnärztlichen Versorgung. Dazu gehören definierte Diagnose-, Therapie- und Nachsorgeschritte. Einzelne Zusatzleistungen können privat zu vereinbaren sein. Wir erläutern Ihnen vorab, was in Ihrem persönlichen Behandlungsplan vorgesehen ist.
Häufige Fragen zur Parodontitis
Das hängt stark vom Befund ab. Hauptziel der Standardtherapie ist, die Entzündung zu kontrollieren und ein weiteres Fortschreiten zu verhindern. In ausgewählten Situationen können zusätzliche regenerative Verfahren infrage kommen.
Regelmäßige Nachsorge ist bei Parodontitis besonders wichtig, weil die Erkrankung chronisch verläuft. Wie oft Termine nötig sind, hängt vom individuellen Risiko ab.
Wiederkehrendes Zahnfleischbluten ist häufig ein Zeichen einer Entzündung und sollte kontrolliert werden. Eine frühe Untersuchung kann helfen, zwischen einer oberflächlichen Gingivitis und einer tiefer reichenden Erkrankung zu unterscheiden.
Parodontitis-Behandlung in Stade
Wenn Sie Zahnfleischbluten, Mundgeruch, zurückgehendes Zahnfleisch oder lockere Zähne bemerken, vereinbaren Sie einen Untersuchungstermin. Je früher eine Parodontitis erkannt wird, desto besser lässt sich ihr Fortschreiten kontrollieren.
Termin anfragen: 04141 2175 oder über das Kontaktformular der Zahnarztpraxis Reinke & Kollegen.




